Ein tragischer Unfall veränderte vor einigen Jahren schlagartig das Leben von Sebastians Familie.
Der kleine Sebastian sprang damals froh gelaunt auf dem Rasen, der gerade frisch gemäht wurde, herum und konnte die Gefahr, die von einem Aufsitzrasenmäher ausgeht, nicht einschätzen.

Er wurde von dem Fahrzeug erfasst und überrollt. Mit dem Hubschrauber kam er in die nächste Unfallklinik.

Viele Tage bangten Angehörige und Ärzte um sein Leben. Zum Glück überlebte Sebastian. Es folgten jeweils zwei Monate Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt.
Bei dem Unfall verlor er seinen linken Arm und sein linkes Bein. Seither sind zwei Jahre vergangen. Sebastian ist wieder ein fröhlicher Junge, der mit bewundernswerter Stärke sein Schicksal trägt, an dem viele verzweifelt wären.
In der Schule hat er seinen festen Platz, Freunde, und er ist ein guter Schüler.

Ein  Problem ist allerdings die gleichberechtigte Teilnahme am Sportunterricht oder in einem Verein. Die Leistungsunterschiede zu anderen nicht behinderten Jugendlichen sind groß – nicht jedes behinderte Kind wird ein Paralympic-Held.

Andrea Vogt-Bolm von den AmpuKids sagt: „Sebastian ist vom Typ her ein äußerst aktiver und flinker Junge. Um diesen inneren Antrieb und die positive Einstellung, mit seiner Behinderung umzugehen auszuleben, haben wir einen regelmäßig stattfindenden Sport- und Spieltag für Kinder, Ihre Geschwister und Freunde eingerichtet.

Je nach Anzahl der Kinder betreut (mindestens) eine in der Kinder-Reha ausgebildete Physiotherapeutin diese Gruppe.